Kork ist ein Naturmaterial mit einer Vielzahl holzähnlicher Eigenschaften. Es lässt sich ohne chemische Umwandlung zu einem unempfindlichen Bodenbelag verarbeiten. Für gehobene Ansprüche im Wohnbereich sollte es in Fliesenform in einer Stärke zwischen 3 und 8mm verlegt werden. Je dicker die Platten, desto langlebiger der Boden, denn ähnlich wie Holz kann Korkparkett durch Abschleifen wieder aufgefrischt bzw. erneuert werden.

Korkböden sind schall- und wärmedämmend, gehfreundlich, antistatisch und sehr strapazierfähig. Sofern sie weder mit Kunstharzen gebunden noch mit PVC beschichtet werden, geben sie keine giftigen Gase ab und bleiben bei gleichzeitiger Wasserdichtigkeit wasserdampfdurchlässig. Das Rohmaterial stammt von der Rinde der Korkeiche und wird unter Druck und durch Hitzeeinwirkung bei Beimengung gesundheitlich unbedenklicher Bindemittel zu Blöcken gepresst, aus denen anschliessend die Platten geschnitten werden. Aus ökologischer Sicht gibt es weder gegen die Gewinnung noch gegen die Verarbeitung von Kork Einwände, solange keine künstlichen Stoffe beigemischt werden. Auch die Beseitigung von Kork verursacht keine Umweltschäden. Bei allen Sorten von Korkparkett bleibt die natürliche Struktur des Korks dominierend, sodass nur eine äusserst bescheidene Variation von feineren bis gröberen Mustern möglich ist. Korkparkett gibt es nur im Naturton, im verlegten Zustand kann der Boden jedoch noch vor dem Versiegeln eingefärbt werden